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Finanzen für Kinder – allein dieser Begriff löst bei vielen Eltern direkt eine Mischung aus Panik und Überforderung aus. Und während Social Media jede Woche neue „Finfluencer“ hervorbringt, die uns erklären, wie man aus 3,47 Euro am Tag ein Vermögen aufbaut, vergessen wir oft eine einfache Wahrheit: Die wichtigsten Finfluencer im Leben eines Kindes sind nicht irgendwelche Leute auf TikTok, YouTube oder Pinterest. Es sind die Eltern. Immer.
Kinder übernehmen ihr Geldverständnis nicht aus Schulbüchern (Spoiler: dort steht ja eh kaum etwas dazu).
Sie lernen es aus dem Alltag.
Von uns.
Von unseren Sprüchen, unseren Entscheidungen, unseren Panikkäufen, unseren „Heute gönnen wir uns mal“-Momenten und auch unseren Fehlgriffen.
Und das glaubt mir keiner, aber: Schon im Alter von rund sieben Jahren ist das langfristige Geldmindset eines Kindes ziemlich stabil ausgeprägt.
Ja, SECHS oder SIEBEN.
Es ist also Zeit, das Thema Finanzen für Kinder nicht länger auf die berühmte „Das machen wir später“-Liste zu setzen, sondern ganz entspannt im Alltag mitzunehmen. Und nein, dazu musst du nicht BWL studiert haben, ETFs jonglieren können oder deinem Kind komplizierte Börsengrafiken an die Wand hängen.
Du brauchst nur ein bisschen Bewusstsein, ein paar clevere Routinen und vielleicht das ein oder andere hilfreiche Tool.
Eltern prägen das Geldmindset – früher und stärker als wir denken

Es ist eigentlich ganz logisch: Kinder beobachten alles. Sie lernen nicht durch unsere Vorträge. Sie lernen durch das, was sie sehen:
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Wie du im Supermarkt Preise vergleichst – oder eben nicht.
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Wie du auf einen unerwarteten Kostenpunkt reagierst.
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Welche Worte du benutzt („Geld ist knapp“, „Das ist teuer“, „Wir sparen gerade für etwas Schönes“).
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Ob du jeden Wunsch sofort erfüllst oder gemeinsam Prioritäten setzt.
Eltern sind damit die echten Finfluencer, weil sie das Geldverhalten nicht predigen, sondern vorleben. Und das wirkt viel tiefer als jeder externe Influencer es jemals könnte.
Fakt des Tages
Eine Studie aus England zeigt: Kinder entwickeln grundlegende Geldgewohnheiten bereits mit etwa sieben Jahren. Das heißt: Was ein Kind über Geld denkt, fühlt und weiß, entsteht jahrelang bevor es zum ersten Mal ein eigenes Konto hat.
Die 5 größten Einflussfaktoren, die Eltern auf das Finanzverhalten ihrer Kinder haben
1. Wie wir über Geld sprechen
Sprache ist mächtig.
Wenn Kinder ständig hören: „Das können wir uns nicht leisten“, entwickeln sie ein Mangelmindset.
Wenn sie hören: „Wie könnten wir uns das leisten?“, entwickeln sie Lösungsorientierung.
Zwei verschiedene Lebensrealitäten – nur ein kleiner Satz Unterschied.
2. Wie wir selbst mit Geld umgehen
Kinder sehen:
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ob Sparen normal ist,
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ob Investieren dazugehört,
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ob Budgetieren etwas Nerviges oder etwas Cleveres ist,
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ob Geld Gesprächsthema sein darf oder ein Tabu bleibt.
3. Wie wir Konsum vorleben
Wenn jedes „Ich will das!“ mit „Okay, hier“ beantwortet wird, entsteht kein Gefühl für Wert.
Wenn Kinder erleben, dass manche Dinge Wünsche bleiben oder Sparziele benötigen – verstehen sie sichtbar den Zusammenhang zwischen Zeit, Arbeit und Geld.
4. Welche Routinen wir im Alltag haben
Kinder lieben Wiederholung.
Das gilt auch für Finanzen.
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Wöchentliches Taschengeld
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Gemeinsame Sparziele
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Konsum-Reflexion („Was hat sich gelohnt?“)
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Monatsende-Besprechung („Was war teuer, was war clever?“)
Solche Momente wirken stärker als jedes Schulfach.
5. Wie wir mit finanziellen Fehlern umgehen
Kinder treffen Entscheidungen. Und manchmal sind es… fragwürdige.
8 Euro für eine Plastikfigur, die 20 Minuten später langweilig ist? Ja, es tut weh.
Aber: Fehler sind Lernmomente.
Kinder dürfen sie haben.
Sie brauchen sie sogar, um ein Gefühl für Wert, Nutzen und Konsequenz zu entwickeln.
So bringst du deinem Kind Finanzen spielerisch bei
Geld zu verstehen muss nicht trocken sein wie ein Steuerseminar.
Es kann easy, spielerisch und sogar richtig witzig sein.
Hier ein paar Ideen:
1. Über Spiele: Kinder lernen beim Spielen schneller als überall sonst
Brettspiele sind Gold wert – kein Witz.
Zum Beispiel diese hier:
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Monopoly Junior*
Perfekt für Geldflüsse, Zahlen und erste Entscheidungen. -
Spielgeld-Koffer* für Kinder
Ideal für Rollenspiele „Supermarkt“, „Bank“, „Restaurant“. -
Rund ums Taschengeld*
Budgetieren + Sparen verständlich erklärt.
Diese Spiele bringen Kindern bei: Geld ist nicht magisch. Es fließt.
Und wer fließen verstehen will – gewinnt.
2. Bücher, die Kindern Geldwissen altersgerecht vermitteln
Bücher sind Gamechanger, wenn sie verständlich und liebevoll gestaltet sind.
Zum Beispiel diese hier:
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„Ein Hund namens Money“*
Spielerisch erklärt, perfekt für 8-10 Jahre. -
„Wie kommt das Geld in die Welt“*
Ideal für kleinere Kinder zum Einstieg in das Thema Geld. -
„Das große Spar-Abenteuer: Ein Mitmachbuch über Sparen, Wünsche und den Umgang mit Geld“*
Kinder lernen spielerisch den Umgang mit Geld kennen.
3. Sparmethoden, die tatsächlich funktionieren
Kinder sparen lieber, wenn sie etwas sehen können.
Unsichtbares Sparen = langweilig.
Sichtbares Sparen = oh mein Gott, voll motivierend.
Daher können diese Tools hilfreich sein beim Sparen:
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Transparente Spargläser*
Kinder sehen den Fortschritt direkt – Dopamin-Kick inklusive. -
Elektronische Spardose mit Zählfunktion*
Moderne Kids lieben sowas. -
Sparziel-Poster
Visualisierung macht Sparen greifbar.
4. Tools für ältere Kinder (8–14 Jahre)
Wenn Kids mehr wissen wollen:
Alles super geeignet, um Eigenverantwortung zu fördern.
Finanzen lernen im Alltag – so sieht’s nach einer Woche ganz entspannt aus

Hier kommen alltagsnahe Beispiele, die ohne großen Aufwand funktionieren:
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Im Supermarkt Preise vergleichen
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Pro Woche ein festes Taschengeld mit Eigenverantwortung
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Sparziele gemeinsam besprechen
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Fehlkäufe reflektieren („Würdest du das nochmal kaufen?“)
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Kleiner Wochen-Check: Was war ein guter Kauf? Was nicht?
Das sind winzige Momente, aber sie prägen langfristig unglaublich.
Warum ein Kinderdepot die beste und nachhaltigste Finanzerziehung ist
Ein Kinderdepot ist kein „Luxusprodukt für Nerd-Eltern“.
Es ist ein praktischer Lehrraum, der zeigt, wie Geld wirklich wachsen kann.
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Es vermittelt Geduld.
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Es zeigt Zinseszins.
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Es zeigt langfristiges Denken.
-
Es entkoppelt Geld komplett von sofortigem Konsum.
Und das Beste?
Schon kleine Beträge können gigantisch wirken, wenn man früh beginnt.
In diesem Artikel findest du den großen Kinderdepot-Vergleich.
Typische Fehler, die Eltern beim Thema Finanzen für Kinder machen
Lass uns kurz über Klassiker sprechen, die fast jeder macht:
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Geld als Tabu behandeln
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Jeden Wunsch sofort erfüllen
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Zu spät mit Taschengeld anfangen
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Sparen nicht erklären, sondern nur fordern
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Kinder vor Fehlkäufen schützen wollen
All das ist gut gemeint – aber kontraproduktiv.
10 Mini-Aufgaben für die nächsten Wochen – easy, witzig, wirksam
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Preise je 100 g vergleichen
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Ein Sparziel visualisieren
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Geld in drei Gläser aufteilen (Sparen/ Ausgeben/ Spenden)
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Ein Mini-Budget für den Süßigkeitenkauf
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„Wenn du 10 Euro hast: Was würdest du kaufen?“ durchspielen
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Eine Wunschliste sortieren nach „Brauche ich“ / „Will ich“
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Eine Woche lang alle Käufe notieren
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In der Börsen-App ein ETF beobachten (rein visuell!)
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Fehlerkauf reflektieren
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Eine kleine Aufgabe übernehmen & dafür selbst verhandeln lassen
Q&A – die 5 häufigsten Fragen von Eltern
Ab welchem Alter sollte ein Kind Geld bekommen?
Ab dem Grundschulalter. Vorher spielerisch üben.
Wie hoch sollte Taschengeld sein?
Wichtiger als die Höhe ist die Regelmäßigkeit. Aber in diesem Rechner kannst du es direkt herausfinden, welches eine angemessene Höhe sein könnte.
Darf mein Kind Geld falsch ausgeben?
Ja, unbedingt. Fehler führen zu Lernerfolg.
Ist ein Kinderdepot sinnvoll?
Ja – wegen Zinseszins, Lernwert und Startkapital für später.
Fazit: Du bist der wichtigste Finfluencer im Leben deines Kindes
Du brauchst keine 10-stündigen Finanzkurse, keine Charts, keine Tabellen.
Du brauchst nur Bewusstsein – und ein bisschen Mut, offen über Geld zu sprechen.
Wenn Kinder früh lernen, wie Geld funktioniert, entwickeln sie finanzielle Sicherheit, Selbstvertrauen und Zukunftskompetenz. Und du hast den größten Einfluss darauf – jeden Tag, bei jeder kleinen Entscheidung.
Perfekt dazu passt auch mein großer Kinderdepot Vergleich 2025 – dort findest du die besten Depots für Kinder im direkten Überblick und erfährst, welches sich für eure Familie wirklich lohnt!
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Investitionen sind mit Risiken verbunden. Bitte informiere dich selbstständig und ziehe bei Bedarf eine unabhängige Finanzberatung hinzu.






